Weser-Kurier Interview

Sie waren Schülersprecher, saßen im Grasberger Jugendparlament, und jetzt sind Sie Projektleiter beim Wettbewerb „Rautendorf hat Zukunft“. Warum immer wieder Ehrenämter?

Die evangelische Jugend fehlt noch, da hat es angefangen. Während meines Konfirmandendaseins habe ich dort ein Projekt und die Ausbildung zum Jugendleiter gemacht und wurde dann schnell in dieser ehrenamtlichen Szene aufgenommen. Dadurch bin ich auch Gründungsmitglied des lokalen Bündnisses für Familie. Gerade eine ländliche Gesellschaft kann nur durch die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen funktionieren, um zusätzliche „Lebensqualität“ zu schaffen. Ich halte es daher für meine Aufgabe, mich einzubringen, und ich stelle immer wieder fest, dass sich Ehrenamt und Beruf sehr befruchten. Ein Trainer oder Jugendleiter nimmt gute Führungsqualitäten mit in den Berufsalltag.

Das Interview führte Undine Mader.

03.01.2021, WESER-KURIER Mediengruppe
Bremer Tageszeitungen AG

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