Politik für unsere Region

Für noch mehr Lebensqualität in unserer Heimat setze ich mich gerne ein. Aktiv vor Ort zu sein, miteinander zu sprechen und im gemeinsamen Dialog pragmatische Lösungen zu entwickeln, ist für mich der Grundstein guter Kommunalpolitik.

Ich bin überzeugt, dass es in der Kommunalpolitik vor allem um die Persönlichkeit und den direkten Austausch geht – und nicht um ideologische Debatten oder parteipolitische Schlagzeilen. Kommunalpolitik unterscheidet sich deutlich von der Landes- und Bundespolitik. Hier geht es darum, unsere Region verantwortungsvoll, pragmatisch und zukunftsfähig zu gestalten.

Durch mein langjähriges Engagement in Vereinen, Ehrenamt, Feuerwehr und Kommunalpolitik sowie meine Erfahrung als Fraktionsvorsitzender bin ich in der Region gut vernetzt und kenne die Abläufe und Menschen in den Rathäusern und im Kreishaus inzwischen sehr gut.

Viele Menschen erleben Politik und Verwaltung heute als kompliziert, unverständlich oder weit entfernt vom eigenen Alltag. Genau hier möchte ich Brücken bauen – zwischen Vorschriften, politischen Beschlüssen und den Menschen, die mit diesen Entscheidungen leben müssen. Politik muss nachvollziehbar bleiben und sich an den realen Herausforderungen vor Ort orientieren.

Aufgrund der inhaltlichen Nähe zur CDU kandidiere ich als parteiloser Bewerber auf der CDU-Liste für den Kreistag Osterholz (Platz 9) sowie den Gemeinderat Grasberg (Platz 4).

Themen, die mich beschäftigen und für die ich mich besonders einsetzen möchte:

Förderung des Ehrenamts: Für mich sind und bleiben die ehrenamtlichen Menschen der Motor unserer Gesellschaft. Ohne dieses Engagement würde vieles in unseren Dörfern nicht funktionieren. Deshalb muss das Ehrenamt ausnahmslos gefördert werden – und das nicht nur finanziell. Beratungen, zum Beispiel zu Steuern, Versicherungen, Datenschutz oder digitalen Medien im Vereinswesen, gehören für mich genauso dazu wie eine bessere Koordinierung und Vernetzung unserer Vereine und Ehrenamtlichen. Wer Verantwortung übernimmt, verdient Rückhalt und keine zusätzlichen Hürden.

Erhalt von Tradition und Gemeinschaft Schützenfeste, Erntefeste, Mai- und Pfingsttouren oder andere Dorfveranstaltungen gehören zu unserer Heimat und prägen das Gemeinschaftsgefühl in unserer Region. Traditionen dürfen nicht immer weiter durch neue Auflagen und Bürokratie erschwert werden. Veranstaltungen müssen ermöglicht und nicht unnötig kompliziert gemacht werden – mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand.

Bezahlbarer Wohnraum: In unserer Region wurden in den vergangenen Jahren viele Bauplätze geschaffen – das ist richtig und wichtig. Gleichzeitig sehe ich weiteren Bedarf an Wohnraum für junge Menschen, Familien, Singles und ältere Menschen, die in ihrer Heimat wohnen bleiben möchten. Wir brauchen passende Lösungen, beispielsweise kleine Wohnungen, und Wohnraum zu fairen Preisen – auch im ländlichen Raum.

Straßen, Wege und Infrastruktur: Der Straßenbau ist in unserer Region ein besonderes und viel diskutiertes Thema. Ich will, dass unsere Straßen und Wege instand gehalten werden. Eine gut zu befahrende Straße sollte aus meiner Sicht ein Standard sein – sowohl für den Berufs- und Schulweg als auch im Notfall für Rettungsdienste und Feuerwehr. Wer im ländlichen Raum lebt, muss sich auf eine funktionierende Infrastruktur verlassen können.

Jugendarbeit fördern; Die Zukunft unserer Region wird heute durch die Jugendarbeit in Vereinen, Feuerwehren und Kirchengemeinden geprägt. Diese wichtige Arbeit muss weiter gestärkt werden. Gleichzeitig sehe ich auch in der offenen Jugendarbeit weiteres Potenzial, das gemeinsam mit Vereinen, Verwaltung und bestehenden Einrichtungen weiterentwickelt werden sollte.

Mobilität verbessern: Die Buslinien 630 und 670, der Bürgerbus und der Schülerverkehr sind für viele Menschen in unserer Region unverzichtbar. In meiner Zeit als Vorsitzender im Jugendparlament habe ich mich erfolgreich für die Einführung des Jugendfreizeittickets eingesetzt. Daran sieht man: Engagement vor Ort kann konkret etwas bewegen.Wir müssen weiterhin daran arbeiten, Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern – zum Beispiel durch bessere Taktungen der Zubringer, gut erreichbare und vernünftig ausgestattete Bushaltestellen oder ergänzende Angebote wie Carsharing. Wer mit dem Bus fährt, muss sein Fahrrad auch sicher und vernünftig abstellen können.

Digitalisierung sinnvoll nutzen: Ganz viele Haushalte verfügen mittlerweile über schnelles Internet. Jetzt ist es an der Zeit, die Möglichkeiten daraus stärker zu nutzen. Dazu gehören für mich digitale Behördengänge, öffentliche WLAN-Zugänge, Coworking-Arbeitsplätze oder eine App, die das Dorfleben und das Miteinander stärkt.Wichtig ist mir dabei, dass niemand abgehängt wird. „Digitale Lotsen“ könnten generationsübergreifend dabei helfen, digitale Angebote oder Behördengänge verständlich zu machen und Hemmschwellen abzubauen. Erste gute Ansätze gibt es dazu in unserer Region bereits.

Energieversorgung mit Vernunft gestalten: Die Herausforderungen rund um Klima, Energie und Wärmeversorgung betreffen auch unsere Region direkt. Einerseits sehen wir die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend auch auf unseren landwirtschaftlichen Flächen. Andererseits müssen Energie und Wärme für die Menschen bezahlbar bleiben. Gleichzeitig sollten wir die Chancen nutzen, einen möglichst großen Teil unserer Energie regional und erneuerbar zu erzeugen. Das stärkt die regionale Wertschöpfung, erhöht die Versorgungssicherheit und kann langfristig zu stabileren Energiepreisen beitragen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass die Menschen mit diesen Herausforderungen nicht allein gelassen werden. Nicht für jeden ist die Wärmepumpe die richtige Lösung – deshalb braucht es echte Aufklärungsangebote sowie Unterstützung durch Verwaltung und Politik.

Klar positioniere ich mich gegen Fracking und die Förderung von Kohlenwasserstoffen in unserer besiedelten Region, in der auch noch Trinkwasser gewonnen wird. Aus meiner Sicht können Wind- und PV-Anlagen mit Augenmaß dabei helfen, einen Teil unserer Energie regional und regenerativ zu erzeugen. Vor allem gilt es aber auch in unserer Region, Speicherprojekte zu realisieren, damit wir Wind- und Sonnenenergie sinnvoll nutzen können und nicht Windräder stillstehen oder Biogas ungenutzt abgefackelt wird.

Haushalt und Wirtschaft stärken: Berufsbedingt steht das Thema Finanzen täglich auf meiner Agenda. Für Investitionen braucht es auch entsprechende Finanzierungsquellen. Diese dürfen nicht ausschließlich durch neue Schulden geschaffen werden. Deshalb sind der regelmäßige Austausch mit Unternehmen vor Ort, die Förderung von Gewerbe und vernünftiges Haushalten wichtige Grundlagen verantwortungsvoller Politik. Investitionen in Kitas und Schulen, Straßen, Feuerwehren sowie eine altersgerechte Gesundheitsversorgung können nur gelingen, wenn Gemeinden und Landkreis wirtschaftlich solide aufgestellt sind. Gleichzeitig muss gegenüber Land und Bund klar angesprochen werden, dass die finanzielle Ausstattung vieler Kommunen in der heutigen Form langfristig nicht mehr ausreichend funktioniert.

Ich möchte weiterhin Politik machen, die zuhört, erklärt und pragmatische Lösungen sucht – sachlich, nah an den Menschen und mit gesundem Menschenverstand. Denn gute Kommunalpolitik beginnt nicht in Berlin oder Hannover, sondern direkt vor unserer Haustür.